20. Juni 2012

Aus Tunersicht wesentliches Unterscheidungsmerkmal für zum Schnellermachen geeignete VW-Käfer im Gegensatz zu den weit häufigeren solchen mit Pendelachse. Die Schräglenkerhinterachse verändert beim Ein- und Ausfedern nicht den Sturz der Hinterräder, was insbesondere die gefürchteten O-Beine beim Ausfedern vermeidet, wegen derer so mancher alte Käfer im Graben gelandet ist und die seinen Ruf als Heckschleuder begründet haben.

Die Schräglenkerhinterachse findet sich in den Käfer-Modellen 1302 (Modelljahre 1970-71), 1303 (1972-75, Cabrio 1972-79), in allen Automatic-Käfern (1967-76) und in US-Käfern (1970-77). Ihr Fehlen in den weit häufigeren europäischen Schaltgetriebe-Käfern mit kurzem Vorderwagen führt leider zu dem Trend, Automatic-Käfer auf Schaltgetriebe umzubauen, was deutlich einfacher ist als das Nachrüsten der Schräglenkerhinterachse in Pendelachs-Käfer. Das hat den Bestand an Automatic-Käfern erheblich dezimiert.




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